Was macht das Hanföl so besonders?

Hanföl ist ein Speiseöl mit beeindruckenden Eigenschaften. Anders als bei CBD-Ölen wird Hanföl nicht aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze gewonnen, sondern aus ihren Samen. Mit speziellen Ölmühlen werden die wertvollen Öle bei kalten Temperaturen aus dem Gewächs herausgepresst und in einem Behälter gesammelt. Das Hanföl hat einen angenehm nussigen Geschmack, gilt als extrem gesund und manche Anwender schmieren es sich sogar in die Haut oder in die Haare. Warum sie das tun und was das Hanföl so besonders macht, das erfahren Sie in diesem Artikel!

Verwendung als Speiseöl

Zu beachten ist, dass Hanföl und Hitze sich nicht miteinander vertragen, sodass das Hanföl nur kalt genossen werden sollte. Dies ist auch der Grund dafür, warum das zur Herstellung nötige Pressverfahren die Kaltpressung sein muss. Hanföl passt wunderbar zu Salaten und bereichert jeden Salat mit seinem nussigen Aroma. Auch wird es gern als Dip für Saucen genommen und eignet sich gut als gesunder Geschmacksverstärker für hochwertige pflanzliche Kost. Auf dieser Seite finden Sie für Hanföl einen ausführlichen Produktvergleichstest: https://10toptest.de/vergleich/bestes-hanfol/

Ausgezeichnetes Fettverhältnis

Hanföl besticht mit einem Fettverhältnis, das dem des menschlichen Körpers weitgehend entspricht. So liegt der Anteil an ungesättigten Fettsäuren im Öl bei 80 % und das Verhältnis zwischen ungesättigten und gesättigten Fettsäuren beträgt 3:1. Das Hanföl besitzt zudem die begehrten Omega-3-Fettsäuren, die für den Organismus von besonderer Wichtigkeit sind. Der Körper braucht sie für den Aufbau der Zellmembran, den Sauerstofftransport, zur Aufrechterhaltung der hormonellen Balance, diverse Stoffwechselvorgänge und vielem mehr.

Breit gefächertes Portfolio

Auch das Verhältnis zwischen Makro- und Mikronährstoffen ist ausgesprochen günstig. Hanföl enthält zahlreiche wertvolle Mineralien, Vitamine und natürliche Zusatzstoffe und ist damit das Gegenteil toter Kalorien, wie diese bei stark gezuckerten Lebensmitteln wie Schokolade und Chips vorliegen.

Fast aus den Vollen schöpft man bei den Mineralien und nimmt beim Verzehr die Mineralstoffe Magnesium, Calzium, Phosphor, Kalium, Natrium, Mangan, Eisen und Zink auf. Außerdem enthält das Hanföl die Vitamine B1, B2 und E. Bei den natürlichen Zusatzstoffen sind vor allem Chlorophyll und Beta-Carotin von Bedeutung.

Die Bedeutung von Chlorophyll im Hanföl

Chlorophyll ist ein Naturstoff und aus der Photosynthese bekannt. Pflanzen stellen Chlorophyll während der Umwandlung von Kohlenstoffdioxid, Wasser und Licht in Sauerstoff und Glucose in den Chloroplasten her. Charakteristisch für Chlorophyll ist die grüne Farbe. Die Funktion von Chlorophyll während der Photosynthese, der Lebensformel der Biologie, lässt bereits die Bedeutung von Chlorophyll als Nährstoff erahnen.

Chlorophyll unterstützt den Zellstoffwechsel sowie die Zellatmung und ist damit ein natürlicher Anti-Ager. Da Chlorophyll sich nur in einem Atom von Hämoglobin unterscheidet, fördert Chlorophyll die Bildung der roten Blutkörperchen, regt der grüne Naturstoff die Blutreinigung an und unterstützt die Sauerstoffversorgung des Blutes. Außerdem entgiftet Chlorophyll den Körper, beschleunigt die Wundheilung und soll sogar antikarzinogene Eigenschaften haben.

Was bringt Beta-Carotin?

Neben Chlorophyll enthält das Hanföl auch große Anteile von Beta-Carotin. Wie Chlorophyll ist Beta-Carotin ein natürlicher Farbstoff. Kennzeichnend sind die gelben und roten Farbtöne. Die Ähnlichkeit der Farbe mit der Farbe einer Möhre (Karotte) war Sinnstifter bei der Namensgebung. Carotinoide sind Provitamine für das Vitamin A und lassen sich vom Körper bei Bedarf in Vitamin A umwandeln. Geschätzt wird der antioxidative Nährstoff Beta-Carotin für seine Schutzfunktion als Fänger der freien Radikalen sowie für die Stärkung des Immunsystems. Außerdem schützen Carotinoide den Körper vor schädlichen Einflüssen des Sonnenlichts. Der natürliche Lichtschutz wird durch Beta-Carotin um den Faktor vier bis fünf erhöht.

Hanföl als Pflegemittel für Haut und Haare

Die Schutzfunktion von Hanföl für die Haut erklärt sich durch den Einsatz der Gamma-Linolensäure mit ihren entzündungshemmenden Eigenschaften. Darüber hinaus ist Hanföl ein Feuchtigkeitsspender und bewahrt die Haut vor der Austrocknung. Mediziner erklären sich zudem die Hautkrankheit Neurodermitis durch einen Mangel an ungesättigten Fettsäuren im Körper, dem mit Hanföl entgegengewirkt wird.  Weil die Struktur des Öls der Beschaffenheit der menschlichen Haut entspricht, zieht das Hanföl gut in die Haut, um von innen seine Wirkung zu entfalten. Anwender berichten zudem von der Eindämmung des quälenden Juckreizes durch das Hanföl.

Für die Haare haben die Fettsäuren im Hanföl ein gutes Verhältnis, um spröden Haaren neue Festigkeit und neuen Glanz zu verleihen. Auch die Dichte und Zusammensetzung des Nährstoffprofils wirkt sich günstig auf die eigene Haarpracht aus. Das Vitamin E kurbelt zudem das Haarwachstum an und Zink ist ein Schutz gegen Haarausfall.

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